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Wie macht man Schritt für Schritt eine Decke mit den Händen — ohne Stricknadeln und Häkelnadel?
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- perm_identity Agnieszka Dąbrowska
- label Praktische Tipps
- description Lesezeit 7 Min.
Wie macht man Schritt für Schritt eine Decke mit den Händen — ohne Stricknadeln und Häkelnadel?
Eine Decke mit den Händen machst du in sechs Schritten: Du legst die erste Reihe Maschen in der gewünschten Breite der Decke, arbeitest die nächsten Reihen mit den Fingern weiter und achtest dabei auf eine gleichmäßige Spannung und Schlaufen, die nicht breiter als drei Finger sind, kontrollierst alle paar Reihen die Breite, verbindest neue Knäuel am Reihenende, kettest die letzte Reihe ab, indem du die Maschen nacheinander durchziehst, und versteckst die Garnenden. Du brauchst nur Garn — für eine Decke von 80×100 cm etwa 3–4 Knäuel Chenille-Garn. Für Anfänger dauert das Ganze 3–4 Stunden, also ungefähr einen Abend.
Armstricken (Fingerstricken) ist die einfachste Technik zum Herstellen von Decken: Deine Hände sind die einzigen Werkzeuge, und das dicke Garn sorgt dafür, dass das Projekt so schnell wächst, dass du den Fortschritt direkt sehen kannst. Wenn du noch nie etwas aus Garn gemacht hast — ist genau das ein Projekt, mit dem sich der Einstieg lohnt.
Schritt 0. Materialien vorbereiten
Du brauchst Garn und eine Schere — keine Stricknadeln, keine Häkelnadel und keine Nähmaschine. Wähle Garn mit einer Strangstärke von etwa 2 cm und einer Lauflänge von ca. 25 m pro 230-g-Knäuel: Am beliebtesten ist Chenille-Garn (über 90 Farbvarianten) — 37,99 zł pro 230-g-Knäuel, im Angebot etwa 34 zł. Chenille verzeiht Fehler: Du kannst die Arbeit wieder auftrennen und neu machen, ohne dass Spuren bleiben. Mengen: Für eine Decke von 80×100 cm brauchst du 3–4 Knäuel (ca. 115–150 zł), für eine Decke von 100×120 cm — 5–6 Knäuel, für eine große Decke von 120×180 cm — 9–10 Knäuel. Kaufe immer ein zusätzliches Knäuel aus derselben Farbpartie. Wenn du lieber nicht selbst rechnen möchtest, enthält ein DIY-Set zum Selbermachen bereits die passende Garnmenge und eine Anleitung (vollständiger Garnvergleich: "Welches Garn eignet sich für eine Decke?").
Anleitung: Decke mit den Händen in 6 Schritten
1. Mach die Anfangsschlaufe und lege mit den Fingern die erste Reihe Maschen in der gewünschten Breite der Decke an (für eine 80 cm breite Decke — normalerweise 14–16 Maschen, je nach Garnstärke). Ziehe die Maschen nicht zu fest: Deine Hand mit dem Garn sollte problemlos durch jede Masche passen.

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2. Arbeite die zweite Reihe: Ziehe jeweils eine Schlaufe des Arbeitsgarns durch die Maschen der vorherigen Reihe, immer in dieselbe Richtung. Halte dich an die Regel der kleinen Schlaufen — maximal so breit wie drei Finger. Größere Maschen wirken locker und dehnen sich nach der ersten Wäsche unter dem Gewicht des Wassers aus.

3. Kontrolliere alle 3–4 Reihen die Breite: Zähle die Maschen und vergleiche die Arbeit mit der ersten Reihe. Wenn die Decke immer schmaler wird, bedeutet das, dass du das Garn mit jeder Reihe stärker anspannst — das ist bei müden Händen ganz normal, lockere einfach deine Hände etwas.

4. Verbinde neue Knäuel am Reihenende, nicht in der Mitte: Lass vom alten und vom neuen Knäuel jeweils etwa 15 cm Garnende stehen, arbeite mit dem neuen Garn weiter und verstecke die Enden später entlang der Maschen. In flauschigem Chenille-Garn verschwindet die Verbindungsstelle vollständig.
5. Kette die letzte Reihe ab: Ziehe die erste Masche durch die zweite, die zweite durch die dritte und so weiter bis zum Ende der Reihe; binde die letzte Schlaufe fest und verstecke das Garnende im Geflecht.

6. Fertigstellen: Verstecke alle Garnenden mit einer Nadel oder mit den Fingern entlang des Geflechts, lege die Decke flach hin und "kämme" die Maschen mit der Hand, damit die Struktur gleichmäßig wird. Fertig.
Die häufigsten Fehler (und schnelle Lösungen)
Drei Dinge führen bei der ersten Decke am häufigsten zu Problemen: ungleichmäßige Spannung (Lösung: alle 20 Minuten eine Pause machen und die Breite kontrollieren), zu große Schlaufen (Lösung: die Drei-Finger-Regel) und eine Arbeitspause bei offen liegenden Maschen (Lösung: Ziehe ein Band durch die Maschen, bevor du die Decke liegen lässt). Weitere typische Fehler und Möglichkeiten, sie zu beheben, beschreiben wir im Beitrag "Die häufigsten Fehler beim Armstricken einer Decke" — und die Regeln für das Waschen der fertigen Decke in unserem Pflege-Ratgeber.
Du möchtest lieber zuschauen als lesen?
Armstricken lässt sich leichter zeigen als beschreiben. Der Online-Kurs zum Armstricken einer Decke (Basismodul ca. 149 zł) zeigt im Video genau die Momente, in denen die meisten Fehler entstehen: die erste Reihe, das Arbeitstempo, das Verbinden der Knäuel und das Abketten. Das Fortgeschrittenenmodul und die "Meistermuster" zeigen dekorative Muster, z. B. einen Zopf. Und wenn du lieber live lernst — in Warschau finden 3-stündige Workshops statt, aus denen du mit einer fertigen Decke nach Hause gehst.
FAQ: Decke mit den Händen
Zusammenfassung
Sechs Schritte, ein Abend, ohne Stricknadeln und Häkelnadel — eine Decke mit den Händen ist eines der dankbarsten ersten Handarbeitsprojekte, weil die dicke Struktur schon von selbst für einen tollen Effekt sorgt. Bestelle deine Knäuel (plus ein zusätzliches als Reserve), reserviere dir einen Abend und denke an die Drei-Finger-Regel. Der Rest kommt ganz von selbst — spätestens in der dritten Reihe.










